
Ohne Einrichtungsgebühren, laufende Kosten oder den Zwang ein zusätzliches Depot zu eröffnen.
Gesamte Verzinsung
Keine Zinssätze, die erst ab einer bestimmten Mindesteinlage und auch nur für den Überschussbetrag gelten.
100 Prozent abgesichert
Vorsicht bei Tagesgeldkonten, die nicht den gesamten Sparbetrag absichern.

Welche Tagesgeldkonten sind denn nun wirklich gut
Diese Frage kann man natürlich nicht generell beantworten, denn jeder hat andere Ansprüche an ein Tagesgeldkonto. Dieser Artikel soll trotzdem ein paar Fakten an die Hand geben, mit denen sich eine bessere Auswahl des richtigen Tagesgeldkontos treffen lässt.
Viele Angebote aus der Werbung scheinen Zinsschnäppchen zu sein. Manchmal ist an die Eröffnung des Tagesgeldkontos, aber die Eröffnung eines kostenpflichtigen Depots oder der Kauf von Wertpapieren geknüpft. Auf diese Art und Weise versucht die Bank die hohen Zinsen des Tagesgeldkontos woanders wieder reinzuholen. Achten Sie darauf, ob es möglich ist das Tagesgeldkonto komplett unabhängig zu eröffnen. Es sollte weiterhin keine einmaligen Einrichtungsgebühren oder laufenden Kosten geben. Es gibt unzählige Direktbanken, die kostenlose Tagesgeldkonten mit Top-Konditionen anbieten. Warum also etwas dafür bezahlen.
Bei den Zinsen unbedingt darauf achten, dass der Zinssatz für den kompletten Anlagebetrag gültig ist. Nicht selten gibt es eine Zinsstaffel, bei der allerdings nur der Überschussbetrag zum höheren Zinssatz versteuert wird. Zum Beispiel bis 5000 Euro für Zinssatz von 3,0% und alles was über 5000 Euro ist zum Zinssatz von 3,5%. Auf solche Spielchen sollte man sich nicht einlassen. Entweder gibt es keine Staffel, d.h. der gesamte Betrag wird zu einem einheitlichen Zinssatz versteuert oder es gibt eine echte Staffelung und bei Erreichen eines bestimmten Anlagebetrages wird der Gesamtbetrag mit dem höheren Zinssatz besteuert. Man darf nicht vergessen, dass im Tagesgeld Bereich die Zinsen jederzeit durch den Anbieter verändert werden dürfen, auch nach unten. Also besser gleich Top-Konditionen rausholen.
Ein weiteres K.O. Kriterium ist die Einlagensicherung. Viele Banken im Ausland bieten zwar Tagesgeldkonten mit höheren Zinsen, sichern den Sparbetrag aber nur in einer bestimmten Höhe ab. Das gilt beispielsweise für Tagesgeldkonten von Banken mit Sitz in Luxemburg, den Niederlanden oder Österreich. Nur maximal 20.000 Euro sind dort komplett abgesichert. Wer mehr anlegt, läuft Gefahr im Falle eines Crashs einen Gro?teil seines Geldes zu verlieren. Auch bei deutschen Anbietern ist man davor nicht gefeit. Tagesgeldkontos von deutschen Banken, die nur der gesetzlichen Einlagensicherung angehören, sind gefährlich. Dort sind nur 90 Prozent und maximal 20.000 Euro gesichert. Der Kunde verliert dort also in jedem Fall 10 Prozent seines Sparbetrages. Achten Sie darauf, dass bei Ihrem Tagesgeldkonto alle Einlagen geschützt sind. Falls Zweifel besteht, am Besten einfach direkt beim Anbieter nachfragen.




